U.S.A. Westküste Reisetagebuch

U.S.A. Westküste Reisetagebuch

Teil 1: If you’re going to San Francisco…

Die U.S.A. – der Ort der vielen Möglichkeiten. Auf jeden Fall auch der Ort der vielen Sehenswürdigkeiten.

Im Sommer war ich (unsere Bloggerin Lisa, Anm. d. Red.)  in den U.S.A. an der Westküste unterwegs. Eines vorweggenommen: Die Westküste ist wahnsinnig vielseitig und es gleicht beinahe kein Ort dem anderem. Das macht dieses Reiseziel einfach einzigartig.

Begonnen hat meine Reise am Flughafen in München. Von dort aus ging es über Frankfurt nach San Francisco. Nach der Ankunft musste erst einmal die von vielen gefürchtete Immigration gemacht werden. Wir standen tatsächlich ungefähr zwei Stunden in der Schlange, bevor wir endlich dran waren. Dann ging es aber ganz schnell, es wurden ein Paar routinemäßige Fragen zu Aufenthaltsgrund etc. gestellt, Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen und dann ging es auch gleich zur Kofferausgabe. Vor eurer Reise in die USA müsst ihr unbedingt ein so genanntes ESTA Formular im Internet ausfüllen. Dort müsst ihr zum Beispiel eure Passnummer oder euren Reisegrund angeben. Das Formular muss man dann ausdrucken und bei der Einreise in die USA vorlegen. Nach der Immigration fuhren wir erst einmal zu unserem Hotel, das in der Nähe der Fisherman’s Wharf gelegen war. Der Flughafentransfer muss vorher nicht unbedingt gebucht werden, da eine Art Sammeltaxis vor dem Flughafen jederzeit vor Ort zur Verfügung stehen und  zu angemessenen Preisen fahren. Im Hotel angekommen schlug auch schon der Jetlag voll zu. Wir hätten uns am liebsten gleich schlafen gelegt. Jedoch kann ich euch nur empfehlen, einfach wach zu bleiben und erst am Abend schlafen zu gehen, ganz egal, wie müde man auch ist. Denn das lohnt sich an den folgenden Tagen definitiv. Wir mieteten für die Reise ein Auto, das ist allerdings mit einem wirklich hohen Planungsaufwand verbunden und man muss irrsinnig lange Strecken in kurzer Zeit zurücklegen (bei uns etwa 4000km in 14 Tagen). Man sollte an der Versicherung für das Auto keinesfalls sparen, also das Platin-Paket wählen. Aber vorsicht: lasst euch bei Abholung des Autos vor Ort keine zusätzlichen Pakete aufschwätzen, die braucht man mit dem Platin-Paket nicht. Es ist definitiv empfehlenswert, sich beispielsweise einer Busreise anzuschließen, denn das ist sicher sehr viel stressfreier und natürlich weitaus weniger planungsintensiv!

Am ersten Morgen in San Francisco galt es dann gleich die Fisherman’s Wharf mit dem berühmten Pier 39 zu entdecken. Das dürft ihr euch keinesfalls entgehen lassen, denn die Seelöwen am Pier 39 sind einfach zu süß! Dort findet ihr auch die Bubba Gump Schrimp Company, bekannt durch den Film Forest Gump. Dieses Lokal ist jedoch total überlaufen und auch ziemlich teuer. Außerdem habt ihr vom Pier 39 aus einen schönen Blick auf die Gefängnisinsel Alcatraz. Dann ging die Erkundung der Stadt auch schon weiter. Wir machten uns zu Fuß auf, Highlights wie die Lomard Street (bekannt für ihre vielen Kurven), Chinatown und den Coit Tower zu entdecken. Das muss man einfach alles sehen. Anschließend machten wir uns auf den Weg hinauf zu den Twin Peaks und ich kann euch sagen: einfach nur wow! Man hat einen wirklich gigantischen Blick über die Stadt.

Danach schauten wir uns noch die so genannten Painted Ladies an. Das ist eine viktorianische Häusergruppe, bekannt aus der Serie Full House. Zum Abendessen landeten wir gleich am ersten Tag – wie soll es auch anders sein – in einem Burgerladen. In `n Out Burger, auf jeden Fall einen Besuch wert!

Am nächsten Tag folgten schon weitere Highlights: eine Fahrt mit dem Cable Car zum Union Square, bei dem man übrigens super shoppen gehen kann. Cable Car Stationen gibt es einige in San Francisco, man kann also fast überall zu- und aussteigen. Auf der Fahrt sieht man dann auch, wie steil und schnurgerade so gut wie alle Straßen in der Stadt sind. Danach ging es weiter zur Golden Gate Bridge. Die überquerten wir mit einem Fahrrad, das wir uns ausgeliehen haben und schauten uns auf der anderen Seite der Brücke noch ein wenig in Sausalito um. Wir hatten mit dem Wetter leider ein bisschen Pech, denn die Golden Gate Bridge war eigentlich an keinem der drei Tage, die wir in San Francisco verbrachten, ganz zu sehen, weil sie in Nebel gehüllt war. Anschließend fuhren wir mit der Fähre vorbei an Alcatraz wieder zurück nach San Francisco. Direkt auf der Gefängnisinsel waren wir leider nicht, dafür hatten wir zu wenig Zeit in der Stadt und haben uns deshalb für andere Sehenswürdigkeiten entschieden.

Mit diesem Ereignis war eine schöne Zeit in San Francisco auch schon wieder vorbei und es ging weiter Richtung Yosemite Nationalpark

Darüber erfahrt ihr im 2. Teil meines Reisetagebuches mehr!

P.S. Ihr wollt auch mal in den Südwesten der USA? Dann schaut euch diese Reise an!

 

san-francisco-ausblick san-francisco pier-39 lombard-street

 

 

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