U.S.A. Westküste Reisetagebuch

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Teil 2: Vom Yosemite Nationalpark nach Los Angeles…

Die Landschaft auf der Fahrtstrecke von San Francisco zum Yosemite Nationalpark war eher karg, doch im Park angekommen wird man von grünen weitläufigen Wiesen und riesigen Felsen überrascht. Wenn man vorhat, mehrere Nationalparks zu besuchen, sollte man sich den sogenannten Annual Pass kaufen. Dieser kostet etwa 80 Dollar pro PKW. Zum Vergleich: ein einzelner Park kostet pro PKW schon 30 Dollar. Den Annual Pass kann man einfach bei Einfahrt in den ersten Park kaufen und bar oder mit Kreditkarte bezahlen. Im Juli hatte es im Yosemite Nationalpark über 40 Grad Celsius, man sollte also immer genügend Wasser dabei haben und auch ausreichend Sonnencreme einpacken. Mit dem Auto ging es im Park nur schleppend voran, es ist daher besser, den Park zu Fuß zu erkunden. Die Yosemite Falls waren mein absolutes Highlight. Wir kletterten auf den großen Steinen zu diesen hoch und dann wartete eine wirklich atemberaubende Aussicht auf uns. Wenn man an Badesachen denkt, kann man sich dort auch ein wenig abkühlen. Anschließend fuhren wir in unser Hotel in Oakhurst, ein Ort in der Nähe des Parks. Generell kann man sich viel Geld sparen, wenn man nicht in den Hotels direkt im Park übernachtet, weil diese natürlich aufgrund ihrer guten Lage viel teurer sind.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Route No. 1 und Monterey. Entlang der Route No. 1 gibt es zahlreiche State Beaches. Leider war es dieses Jahr im Juli so trocken und heiß in Kalifornien, dass es zu enormen Waldbränden kam. Deshalb wurden viele State Beaches, wie z.B. der Pfeiffer Beach, aus Sicherheitsgründen geschlossen. An der Küste entlang hat man oft wirklich tolle Ausblicke über das Meer. Auch wenn es sogar im Juli kühler und windiger war, als man es in Kalifornien erwarten würde.

Wenn man nach Monterey fährt, muss man unbedingt am 17-Mile-Drive nach Carmel entlang fahren. Der 17-Mile Drive ist eine Privatstraße, für die eine Einfahrtsgebühr von etwa 10 Dollar pro PKW erhoben wird. Es erwarten Euch dort ein super schöner Küstenabschnitt und Berühmtheiten wie die Lone Cypres, die das meist fotografierte Fotomotiv sein soll. Außerdem ist der 17-Mile-Drive gesäumt von zahlreichen luxuriösen Villen. Auch Carmel ist durchaus einen Besuch wert, denn dort findet man einen weißen Strand und wunderschöne Häuser. In Monterey sind beispielsweise das Monterey Bay Aquarium und die Innenstadt zu empfehlen.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Los Angeles. Auf dem Weg dort hin kamen wir an der Küste noch an einigen Aussichtspunkten vorbei, wie z.B. dem Seal View Point, an dem sich einige Seelöwen am Strand sonnen. Außerdem gibt es noch den sogenannten Morro Rock und vieles mehr zu sehen. Die meisten Aussichtspunkte sind gut ausgeschildert und es tummeln sich an schönen Küstenabschnitten schon mehrere andere Touristen, man übersieht also bestimmt nichts. Vor L.A. fuhren wir noch ein Outlet zum Shoppen an. Outlets befinden sich meistens an den Interstates und es kann sich durchaus lohnen, dort vorbei zu schauen. Kurz vor L.A. machte sich dann das Verkehrschaos, für das die Stadt bekannt ist, bemerkbar. Es gibt zwar eine „Diamond Lane“ (auf der dürfen nur Fahrzeuge mit mindestens zwei Personen fahren), auf dieser war jedoch, wie auf den anderen fünf Spuren auch, die meiste Zeit Stillstand.

Am ersten Morgen in Los Angeles erkundeten wir zuerst den Rodeo Drive. Dort findet man zahlreiche Palmen, schöne Villen und teure Geschäfte. Die nächste Station war das Griffith Observatory, von dem aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt genießen kann. Dann stand der Walk of Fame auf dem Programm. Dort machten wir einige Fotos und schauten uns vom Dolby Theatre aus das Hollywood Zeichen an. Danach entspannten wir am Venice Beach. In L.A. ist Autofahren wirklich der Horror… Trotz Planung ist es Stress pur, weil alles einfach viel zu weitläufig ist.  Man könnte sich, wenn man nicht sowieso mit einer Reisegruppe unterwegs ist, einer Tour anschließen, das würde sicher einiges erleichtern. So viel zu L.A.! Next Stop: Vegas, Baby!

Weiter geht’s im 3. Teil meines Reistetagebuches!

 

Wenn ihr schon Lust auf eine Reise an die Westküste der USA bekommen habt, dann schaut mal hier!

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