Sardinien – Karibikfeeling im Mittelmeer

Ein Reisebericht unserer Mitarbeiterin Daniela

„Italien ohne Sardinien macht gar kein Bild in der Seele: Hier ist der Schlüssel zu allem.“ schwärmte schon Goethe 1787. Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer ist wahrlich ein Paradies, welches auch bei deutschen Urlaubern immer beliebter wird. Denn nur eine Flugstunde von Deutschland entfernt erwartet Urlauber hier ein Karibikfeeling – und das im Mittelmeer!

Unsere Reisebüromitarbeiterin Daniela nimmt uns mit auf die Reise und zeigt uns ihre Highlights der wunderschönen Insel.
Viel Spaß beim Lesen 🙂

 

Zunächst muss ich sagen, dass ich von der Karibik im Mittelmeer nicht wirklich viel wusste. Klar, eine schöne Insel, typisch italienisch und irgendwo links vom Stiefel.

Ich wurde eines besseren belehrt. Und zwar mit voller Wucht – im Positiven gesehen.

Theoretisch konnte ich mich gut vorbereiten mit dem Michael Müller -Reiseführer von Herrn Stanglmeier sen., der mich in die etwas andere Welt geführt hat. Ich muss sagen, geschichtlich gesehen hat Sardinien einiges hinter sich. Und mit Sicherheit auch vor sich.

Da ich jedoch nicht so der Theoretiker bin und gerne die Welt für mich entdecke, stöberte ich den Reiseführer nach unseren Ausflugsorten durch, machte mich über die Wetterapp schlau, welche Temperaturen uns bevorstehen und packte meinen Koffer aufgrund vorausgesagtem Sonnenwetter bei Temperaturen von 23 – 27 °C mit leichter Sommerkleidung.

 

Durch die kurze Flugzeit von einer guten Stunde (bei Rückenwind) zeigt sich Sardinien als ein Urlaubsort für jene, die einfach mal schnell weg wollen. Diejenigen, die Kultur mit einem guten Glas Wein, einem noch besseren Essen und inmitten sardischer Gelassenheit genießen möchten. Auch die Urlauber, die an einem Sandstrand ins kühlende Nass springen und sich in der Sonne brutzeln lassen, kommen auf ihre Kosten.

Das Einzige, was Sardinien nicht bietet, ist ein Verlass, dass alles so passiert wie man plant und dass etwas sofort geschieht, weil das jetzt sein muss- und das ist das Wunderbare. Man fügt sich ein in eine andere Welt…

Vom Hotel aus, Grand Hotel Smeraldo Beach in Baja Sardinia, gingen unsere Ausflüge zu den verschiedenen Highlights, die der Norden Sardiniens zu bieten hat.

        

Angefangen mit Porto Cerva legte uns die Reiseleitung vor Ort schon eine hohe Latte. Der Treffpunkt der „Schönen und Reichen“ spiegelte sich an allen Ecken und Plätzchen wieder. Große Namen wie Louis Vuitton, Georgio Armani, Versace, Prada und viele mehr reihen sich aneinander und die verwinkelten Einkaufsstraßen geben einem das Gefühl kurzzeitig auch ein Teil davon zu sein.

Den Bootsausflug sollte man unbedingt mitmachen um St Maddalena besichtigen zu können. Eine kleine wuselige Hafenstadt, die den etwas moderneren Flair Sardiniens und deren Einwohner wunderbar wiederspiegelt.

Man hat genügend Zeit, einen Schaufensterbummel durch die kleinen Gassen zu machen und auch einen Kaffee zu genießen in einem der kleinen Cafés an der Standpromenade. Badesache sollten auch nicht fehlen, um eintauchen zu können an den verschiedenen Stopps in kleinen buchten und an der Insel Maddalena, die zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Auf der nordwestlichen Seite liegt Castelsardo. Ein Kastell auf einem Fesl inmitten von verwinkelten Gasen, voll von allerlei Kunsthandwerklichem.

Unsere Reiseleitung erzählte uns einiges an Geschichten über diesen Ort. Auch die über den „bösen Blick“. Naja, man kann abergläubisch sein oder nicht, doch wenn man als Tourist dort die Körbe und Keramiktöpfe und was es sonst noch so gibt bewunderte und die Frau am Nachbarstand fand, du tatest das zu lange, dann kann man da schon ein bisschen dran glauben…

Koralle und Obsidian bilden ein Schutzschild vor dem „bösen Blick“. Ich hab mir einen kleinen Schwarzen in Silber gefassten Osbidian gekauft. Vielleicht dient es dazu, ein bisschen die Kultur zu vermarkten, doch auch es ist auch ein schönes Andenken.

Ein Abstecher zu einer eingessenen Korkfabrik zeigt, wie der Korken in die Flasche kommt. Sehr interessant, vor allem wenn man bedenkt, dass Kork aussieht wie eine Baumrinde, bevor man ihn verarbeitet. Auch Flaschen werden damit verziert. Ziemlich sonderbar sind auch Lampenschirme, Kleidung oder Schuhe aus Kork.

    

Kleine verwinkelte Gassen, große Kirchen und noch größere Kathedralen, viele schnuckelige Geschäfte und in alle Richtungen gehende Kunsthandwerke prägen die Insel. Genuss und Schlemmen, Kultur und einfache Lebensweisen stehen ganz oben beim den Menschen auf Sardinien. So erklärt sich auch die hohe Lebenserwartung . Ein guter Schluck wein, das berühmte Hirtenbrot und ein Stück Bergkäse dazu….was will man mehr?

Doch was mich am meisten faszinierte war die Landschaft. Blaues Meer- nicht einfach blau sondern in allen möglichen Tönen, erzeugt durch die verschieden hellen Tönen der Felsen, die Farbenpracht der Blumen und die Gesteinsbrocken, die wie aufgesetzt erscheinen. Es erweckt in einem das Gefühl, als wäre einem Maler die Farbpalette heruntergefallen.

„Es war eine sehr schöne Zeit mit vielen Eindrücken von den verschiedenen Facetten Sardiniens.“

Daniela Haller, 28 Jahre

Reisetelefon Mainburg

Sardinen-Flugreise mit Stanglmeier

14.05.-21.05.17

    

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