Malle ist nur einmal im Jahr…

„Und, wohin fahrt ihr heuer in Urlaub?“ „Nach Mallorca.“ „Aha.“

„Malle“ das steht für viele für den Ballermann, Sangria aus Eimern saufen, das 17. deutsche Bundesland. Nicht spektakulär, nicht außergewöhnlich, nicht speziell. So weit, so schlecht. Mallorca steht aber auch für 300 Sonnentage im Jahr, angenehmes Klima, wunderschöne Buchten und hat einen großen Vorteil: Man sitzt nicht lange im Flieger und kommt nach knapp zwei Stunden schon im wohlverdienten Urlaub an. Diese Vorteile habe auch ich diesen August genutzt und eine wunderschöne Woche in Sa Coma gehabt. Aber auch, wer in El Arenal seine freien Tage verbringt, sollte sich die folgenden Tipps zu Herzen nehmen, um wenigstens ein kleines bisschen mehr, als nur ein Bierkönig-Shirt, mit nach Hause zu nehmen:

  • Café con carajillo trinken. Der Mallorquiner trinkt den Espresso, der mit Brandy, Whisky oder Rum versetzt wird, häufig zum Frühstück und geht danach beschwingt zur Arbeit. Der Deutsche geht zur Arbeit und trinkt danach genervt ein Feierabendbier. Fehler erkannt? 🙂
  • Einen Roller mieten und die Ost-/Südostküste entlang fahren. Immer, wenn es einem zu heiß wird, hält man einfach an einer der vielen Buchten und taucht in das glasklare Meerwasser ein. Ich habe mich in der Cala Llombards in die Fluten gestürzt. Am feinen weißen Sandstrand kann man sich Liegestühle und Sonnenschirme mieten und es sich an der Strandbar gut gehen lassen. Schön hier, oder?

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  • Unbedingt einen Tag für Palma, die Hauptstadt von Mallorca, reservieren, und den eleganten Yachten im Hafen beim Ein- und Ausparken zusehen, die „wuselige“ Altstadt mit den prächtigen historischen Bauten erkunden und viele, viele, viele Erinnerungsfotos schießen!
  • Sich ein Stück Ensaimada schmecken lassen. Das Schmalzgebäck gibt’s schon zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee. Manchmal ist die Hefeteigschnecke mit einer Art Kürbiskonfitüre gefüllt. Mmmmhh, lecker!
  • Valldemossa besuchen. Der malerische Ort ist zwar schon lange kein Geheimtipp mehr und gilt als das meistbesuchte Dorf der Insel. Ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn Valldemossa ist mit den wunderschönen Häusern und reizenden Landschaften abseits des Touristenrummels ein verträumter Ort geblieben. Bekannt wurde das Bergdorf übrigens durch den polnischen Komponisten Chopin, der hier gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin einen Winter verbrachte, um seine Lungenkrankheit auszukurieren.
  • Wenn noch Zeit ist, zur Cala Figuera fahren und am Hafen warten, bis gegen 17 Uhr die Fischer mit ihrem Fang zurückkehren. Hier kann man noch zusehen, wie die Netze geflickt werden und sich die Möwen über die Fisch-Reste hermachen. Selbst in der Hauptsaison ist es dort nicht überlaufen und man kann das wahrscheinlich schönste Fischerdörfchen Mallorcas in Ruhe auf sich wirken lassen.
  • Den Kräuterschnaps Hierbas probieren, der auf Anisbasis hergestellt wird. Und mit dem „grünen Kurzen“ im Blut kann man dann ja auch wieder zurück in den Megapark und weiterfeiern!

Und bei all den faszinierend schönen Orten und spannenden Ausflugszielen stellt sich die Frage, warum eigentlich „nur einmal im Jahr“???

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