Big City Life in Istanbul

Big City Life in Istanbul

Die eindrucksvolle Metropole fasziniert vom ersten Augenblick an. Schon die einmalige Lage – Istanbul erstreckt sich über Europa und Asien – macht die Weltstadt so einzigartig. Die „große, alte Dame“ zeigt sich farbenfroh und facettenreich und vergisst dabei nie ihre Wurzeln: Hier vereinen sich orientalische Tradition und westliche Moderne. Wer Lust hat, sich auf den aufregenden Mix in der Millionenstadt einzulassen, kann hier schon mal die ersten virtuellen Eindrücke bei unserer Tour durch Istanbul sammeln.

Zuvor steht noch die schwere Entscheidung, wo die Reise beginnen soll: Auf einem der bunten Basare? Starten wir mit der Besichtigung eines der zahlreichen Gotteshäuser? Ein kleiner Spaziergang, der durch die vielen Parks und Gärten führt? Oder bewundern wir zuerst einen der imposanten Paläste Istanbuls?

Die Wahl fällt schließlich auf den Topkapi Palast, der einst Regierungs- und Wohnsitz der osmanischen Herrscher war. Der 700.000 qm große „Kanonentor Palast“ beherbergte einst neben den regierenden Mächten tausende von Bediensteten und Soldaten. Besonders sehenswert ist der Harem mit seinen bunten Fliesen und goldenen Details. Lange Zeit blieb dieser Teil des Palastes für Fremde verschlossen und war somit immer ein Ort für Spekulationen. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewährte Selim III. einen Einblick. Ganz im Gegenteil zur landläufigen Meinung, ging es den Dienerinnen im Harem sehr gut. Sie lernten lesen und schreiben und wurden nach ihrer neunjährigen Dienstzeit mit Geschenken entlassen.

Nur keine Müdigkeit vorschützen und auf zum nächsten Programmpunkt: Feilschen auf dem Basar! Die Verhandlungen mit dem Verkäufer gehören für die Einheimischen einfach dazu. Wichtig ist: Nur keine Hemmungen! Der Händler spielt zwar immer den armen Tropf, dem gerade das letzte Hemd genommen wird, aber er würde nie zu einem Preis verkaufen, an dem er nichts mehr verdient. Letzten Endes sind immer beide Seiten zufrieden. Zusätzlich gibt es in Istanbul neben den Basaren auch noch unzählige Märkte für Obst und Gemüse, Fisch, Second Hand – Ware und Antiquitäten, die einen Besuch auf alle Fälle wert sind. Man muss gar nicht lange suchen, denn in jedem Stadtteil finden regelmäßig solche Märkte statt.

Wen beim Anblick der Leckereien der kleine Hunger überkommt, dem empfehlen wir das türkische Pendant zu unserer deutschen Breze: Ob pur, mit Oliven und Käse gefüllt oder lecker belegt; zu jeder Tageszeit schmeckt ein Simit, ein leckerer, goldbrauner Hefekringel mit Sesam, den man nicht nur beim Bäcker, sondern vor allem bei mobilen Verkäufern erhält. Mit dem Simit in der Hand geht’s dann weiter zur nächsten Attraktion.

Der glühenden Mittagshitze entgehen wir und besichtigen die Blaue Moschee. Der prunkvolle Bau bekam seinen Namen wegen der vielen blau-weißen Fliesen und ist heute die Hauptmoschee von Istanbul. Die wohl bedeutendste Besonderheit sind die sechs Minarette, die Hofchronisten zufolge seinerzeit gar nicht so von Sultan Ahmed I. verlangt wurden. Er beauftragte seine Architekten, die Minarette zu vergolden, was das Budget aber gesprengt hätte. Sie entschlossen sich zu einem Trick und „verhörten“ sich: Das Wort „altin“ für „Gold“ änderten sie einfach zur Zahlt „alti“, also sechs.

Beim vielen Laufen durch die vielen Gebäude und Gebetsräume wird man schon mal durstig. Dann empfiehlt sich ein Cay, der an jeder Straßenecke angeboten wird. Das türkische Nationalgetränk wird natürlich auch in Istanbul oft und gerne getrunken. Der leuchtend rote Tee wird heiß in kleinen, tulpenförmigen Gläschen serviert.

Den spannenden Tag voll neuer Eindrücke beenden wir mit einer Bootstour auf dem Bosporus. In der goldroten Abenddämmerung erscheint Istanbul besonders magisch und vom Fluss aus genießt man die Weitsicht auf alte Holzvillen und prächtige Schlösser.

Wer nun noch immer nicht genug hat, dem sei das rege Nachtleben Istanbuls ans Herz gelegt: Neben kleinen originellen Bars gibt es viele traditionelle Restaurants mit Live-Musik und jede Menge Dachterrassen, auf denen der Sonnenuntergang -oder auch mal die Morgendämmerung-besonders imposant daherkommen.

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